Gicht! Wie ernähren?

Wer einmal einen Gichtanfall hatte, weiß, wie schmerzhaft diese Krankheit sein kann.
Da die Ursache dieser Krankheit eine übermäßige Anreicherung von Harnsäure im Körper ist – durch vermehrte Zufuhr oder verminderte Ausscheidung -, liegt es nahe, eine medikamentöse Behandlung durch eine passende Ernährung zu ergänzen oder gar zu ersetzen.

Die Prinzipien der Ernährung bei Gicht

  • hohe Harnsäurekonzentration gibt es in (über 200 mg/100 g): Forelle, Hering, Sprotten, Grillhähnchen, Leber, Niere, Kalbsbries, Kernfleisch, Fleischbrühe, Suppenwürfel, Bäckerhefe, Tabelle der Lebensmittel mit hohem Harnsäuregehalt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
  • mittlere Harnsäuremenge (80–150 mg/100 g): Schollenfilet, Bierschinken, Muskelfleisch (Rind, Schwein, Huhn, Wild), Hülsenfrüchte, Erdnüsse, Tabelle der Lebensmittel mit mittlerem Harnsäuregehalt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
  • keine/wenig Harnsäure enthalten (0–50 mg/100 g): Milch, Joghurt, Ei, Kürbis, Paprika, Kartoffel, Apfel, Vollkornbrot, Weißbrot, Emmentaler Käse, Tabelle der Lebensmittel mit sehr geringem Harnsäuregehalt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Bei Getränken sind vorrangig Bier (10–23 mg pro 100 g) und Cola (10 mg pro 100 g)

Die in Kaffee, schwarzem Tee und Kakao enthaltenen Purine werden nicht zu Harnsäure abgebaut, können also weiterhin konsumiert werden.

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