Nagelpflege – wie macht man es richtig?

  • Nägel sollten nach Möglichkeit kurz sein.

Dabei dürfen die Seiten aber nicht so geschnitten werden, daß sie in die Haut einwachsen können. Wie es richtig ist, finden sie in den nebenstehenden Grafiken abgebildet. Eine Verletzung des Nagelhäutchens sollte unbedingt vermieden werden. Falsch geschnittene Nägel sind oft die Ursache für eingewachsene Zehennägel.

Menschen mit Empfindungsstörungen an Händen oder Füßen, wie sie z. B. auch bei lange bestehendem Diabetes Mellitus auftreten können, sollten die Nagelmaniküre an Händen und Füßen von einem Spezialisten durchführen lassen. Gerade bei Diabetikern kann so das Risiko für die Entstehung eines diabetischen Fußes verringert werden.

  • Falsch geschnittene Nägel können das Einwachsen eines Nagels hervorrufen.

Tägliches Einfetten am Abend kann sich positiv auf die Gesundheit des Nagels auswirken. Dazu können milde Fettcremes oder ein Hautöl verwendet werden. Besteht eine Strukturveränderung des Nagels, so kann der Arzt Medikamente verschreiben. Wenn sie selbst rezeptfrei erhältliche Mittel zur Nagelpflege erwerben wollen, sollten Sie einiges bedenken. Biotin, das häufig in diesem Zusammenhang erworben wird, ist ein Stoff, der in der Natur nahezu überall vorkommt. Unser Körper braucht ihn nur in sehr geringen Mengen. Eine Mangelerscheinung tritt so gut wie nie auf. Brüchige Finger- oder Fußnägel haben oft eine völlig andere Ursache.

  • Handschuhe schützen die Nägel.

Am schädlichsten ist der häufige Kontakt mit Spül- und Lösungsmitteln für die Fingernägel. Vor diesem Kontakt kann man sich durch das Tragen von Handschuhen schützen. Baumwollhandschuhe saugen den Handschweiß auf. Sie können unter Vinylhandschuhen getragen werden, um ein Aufweichen der Haut zu vermeiden.

(Quelle: Medizininfo)

Dieser Beitrag wurde unter Körperhygiene veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.